Bahnhof Mitte

Eine kleine Tour durch den Bahnhof Mitte: Kalte Schönheit?

Ich hatte mir einen Tag ausgesucht (Sonntag), an dem die Gegend wie frisch geputzt aussah; zusätzlich verbannte ich fast alle Bahngäste aus den Bildern, um diesen "seltsamen" Bahnhof in seiner reinen Architektur nicht zu stören.
Hier ein Zeitungsartikel über meine Reportage. kalte Schönheit? Neues Fenster bitte wieder schließen!

Der Bahnhof Ludwigshafen Mitte ist ein 2003 errichteter Haltepunkt der Bahnhofskategorie 3 im südlichen Zentrum der Stadt.
Direkt am ÖPNV-Knotenpunkt Berliner Platz gelegen, bieten sich den Reisenden zudem Umsteigemöglichkeiten in alle Teile der Stadt, nach Mannheim und in das gesamte Umland.

Die geographische Lage des Hauptbahnhofs an der Peripherie der Stadt machte den Bau eines neuen Bahnhofs in zentraler Lage, am so genannten „Südpol“ der Innenstadt, notwendig. Am 14. Dezember 2003 im Zuge der Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar eröffnet, wurde der aufwendig konstruierte Bahnhof von den Fahrgästen von Anfang an sehr gut angenommen. Dies beschleunigte freilich den Bedeutungsverlust des Hauptbahnhofs – so halten sogar einige Regional-Express-Züge in Ludwigshafen-Mitte, jedoch nicht am Hauptbahnhof.

Die Gleishalle des Haltepunktes wurde als architektonischer Blickfang geplant, mit dem an die frühere Funktion von Bahnhöfen, repräsentatives Stadttor und „Kathedrale des Fortschritts“ zu sein, angeknüpft wird. Sie ist 156 Meter lang und bis zu 41 Meter breit bei rund 6.500 Quadratmetern Glasfläche. Die Stützen sind weit gestellt, um den Eindruck von Leichtigkeit zu erhöhen. Baubeginn der effektvoll geschwungenen Dachkonstruktion war Ende 2002.

Der Bahnhof verfügt über einen Außenbahnsteig (Gleis 1) und einen Mittelbahnsteig (Gleise 2 und 3). Der größte Teil der Bahnsteige wird von dieser Gleishalle mit einem Mittel- und zwei Seitenschiffen überspannt. Auf der Südseite verläuft ein viertes Gleis durch den Bahnhof, das nicht durch einen Bahnsteig zu erreichen ist. Auf diesem Gleis passiert hauptsächlich Güterverkehr den Bahnhof, vereinzelt auch Fernverkehrszüge Richtung Mannheim.

Ursprünglich war der Bahnhof nur für die Abwicklung des Nahverkehrs, insbesondere der S-Bahn auf der Stammstrecke zwischen Mannheim Hbf und Ludwigshafen gedacht. Nachträglich wurden jedoch die Pläne in Hinblick auf die Bahnsteiglänge geändert, so dass der Bahnhof auch für ICEs der zweiten und dritten Generation ausgelegt ist.

Direkt östlich an den Bahnhof schließt sich die Konrad-Adenauer-Brücke an, auf der die Bahnlinie den Rhein kreuzt. Aus diesem Grund befindet sich der Bahnhof selbst mehrere Meter über Umgebungsniveau. Der Zugang erfolgt von der Ostseite aus dem Verbindungsweg zwischen dem Berliner Platz und dem Einkaufszentrum „Walzmühle“ über Treppen, Rolltreppen und Aufzugsanlagen. Auf der Westseite der Bahnsteige besteht ein Zugang über Treppen von der Bahnüberführung über die Mundenheimer Straße. Auch von dieser Seite ist ein barrierefreier Zugang berücksichtigt worden, entsprechende Baulücken für die Installation von Aufzügen sind vorhanden.

[Auszug aus Wikipedia]Der Bahnhof Ludwigshafen Mitte ist ein 2003 errichteter Haltepunkt der Bahnhofskategorie 3 im südlichen Zentrum der Stadt.
Direkt am ÖPNV-Knotenpunkt Berliner Platz gelegen, bieten sich den Reisenden zudem Umsteigemöglichkeiten in alle Teile der Stadt, nach Mannheim und in das gesamte Umland.

Die geographische Lage des Hauptbahnhofs an der Peripherie der Stadt machte den Bau eines neuen Bahnhofs in zentraler Lage, am so genannten „Südpol“ der Innenstadt, notwendig. Am 14. Dezember 2003 im Zuge der Inbetriebnahme der S-Bahn RheinNeckar eröffnet, wurde der aufwendig konstruierte Bahnhof von den Fahrgästen von Anfang an sehr gut angenommen. Dies beschleunigte freilich den Bedeutungsverlust des Hauptbahnhofs – so halten sogar einige Regional-Express-Züge in Ludwigshafen-Mitte, jedoch nicht am Hauptbahnhof.

Die Gleishalle des Haltepunktes wurde als architektonischer Blickfang geplant, mit dem an die frühere Funktion von Bahnhöfen, repräsentatives Stadttor und „Kathedrale des Fortschritts“ zu sein, angeknüpft wird. Sie ist 156 Meter lang und bis zu 41 Meter breit bei rund 6.500 Quadratmetern Glasfläche. Die Stützen sind weit gestellt, um den Eindruck von Leichtigkeit zu erhöhen. Baubeginn der effektvoll geschwungenen Dachkonstruktion war Ende 2002.

Der Bahnhof verfügt über einen Außenbahnsteig (Gleis 1) und einen Mittelbahnsteig (Gleise 2 und 3). Der größte Teil der Bahnsteige wird von dieser Gleishalle mit einem Mittel- und zwei Seitenschiffen überspannt. Auf der Südseite verläuft ein viertes Gleis durch den Bahnhof, das nicht durch einen Bahnsteig zu erreichen ist. Auf diesem Gleis passiert hauptsächlich Güterverkehr den Bahnhof, vereinzelt auch Fernverkehrszüge Richtung Mannheim.

Ursprünglich war der Bahnhof nur für die Abwicklung des Nahverkehrs, insbesondere der S-Bahn auf der Stammstrecke zwischen Mannheim Hbf und Ludwigshafen gedacht. Nachträglich wurden jedoch die Pläne in Hinblick auf die Bahnsteiglänge geändert, so dass der Bahnhof auch für ICEs der zweiten und dritten Generation ausgelegt ist.

Direkt östlich an den Bahnhof schließt sich die Konrad-Adenauer-Brücke an, auf der die Bahnlinie den Rhein kreuzt. Aus diesem Grund befindet sich der Bahnhof selbst mehrere Meter über Umgebungsniveau. Der Zugang erfolgt von der Ostseite aus dem Verbindungsweg zwischen dem Berliner Platz und dem Einkaufszentrum „Walzmühle“ über Treppen, Rolltreppen und Aufzugsanlagen. Auf der Westseite der Bahnsteige besteht ein Zugang über Treppen von der Bahnüberführung über die Mundenheimer Straße. Auch von dieser Seite ist ein barrierefreier Zugang berücksichtigt worden, entsprechende Baulücken für die Installation von Aufzügen sind vorhanden.

[Auszug aus Wikipedia]

Überblick Zunächst ein Aufstieg aus der Sicht nahe des Berliner Platzes, direkt unter der Hochstraße mit der darüber liegenden Bahnstation: ... ... Im Hintergrund die Trasse der Hochstraße Süd ... ... Wirklich ein Aufgang zu einer Bahnstation, und nicht eher zu einem Architekturbüro? ... ... Oben angelangt, durch ein Fenster, das Spiegelungen verursacht, ein Blick in Richtung Mannheim:  Das sieht immer noch nicht wirklich nach Bahnhof aus, oder? Dem wollen wir nun auf den Grund gehen und erforschen das Gelände von Grund auf: Hier der Eingangsbereich - nicht zu einem Hallenbad! - in der Unterführung zwischen Berliner Platz und Walzmühl-Center. Aufstieg: Immer noch unsicher, ob es da nicht doch zu einem sterilen Hallenbad geht, oder wir schon mittendrin sind? An der Decke scheinen Duschköpfe zu hängen... Aha! Ein Schild über einer weiteren Treppe belehrt uns, wohin es gehen könnte. Wir wählen die 1
... und staunen. ... Donnersack! Bei "1" stand doch "Ausgang City"! Wo sind wir jetzt? In einem Wirrwarr von gebogenen Streben und Gleisen ... ... wohl doch auf oder in einer Bahnstation, weit über dem Boden? ... ... ... ... Eine historische Aussicht: das Gebäude rechts, die "Tortenschachtel", exisitiert seit Mitte 2015 nicht mehr. Rechts das Yorck-Hochhaus, links daneben die Spitze der Walzmühle. Und ganz hinten, im Tunnelblick, das Mannheimer Schloss: Nicht mehr Rheinland-Pfalz, sondern Kurpfalz, also Baden-Württemberg!
... Stimmt! Links ein der beiden Türme der Ludwigskriche (der andere wird vom ersten verdeckt), gleich rechts daneben im Hintergrund der obere Teil des Rathauses. ... Wieder in Richtung "Monnem". ... ... Eine Ansicht in Richtung Konrad-Adenauer-Brücke nach Mannheim: Echt Bahnhof? Echt Bahnhof! Diesmal nachts.